Hagen (ots) - Manchmal hilft Reden nicht mehr, manchmal ist die Pädagogik machtlos. Notorischen Schulschwänzern droht Jugendarrest. So will es das Gesetz. Das ist hart, aber gerechtfertigt - im Einzelfall wohlgemerkt. Denn es ist ja nicht so, dass junge Menschen sofort weggesperrt werden, nur weil sie einmal unentschuldigt dem Unterricht ferngeblieben sind. Es geht um Wiederholungstäter, denen mit anderen Mitteln nicht beizukommen ist, weil die Androhung von Bußgeldern und Sozialstunden keine Wirkung entfaltet hat. Selbstverständlich wäre es besser, wenn man sie mit Worten davon überzeugen könnte, dass der Schulbesuch sinnvoll ist, aber das haben wohl schon ihre Eltern nicht geschafft - oder erst gar nicht versucht. Arrest schreckt ab, das steht fest. Aber es besteht die Gefahr, dass junge Menschen hinter verschlossenen Türen auf Altersgenossen treffen, die tatsächlich schlimme Straftaten begangen haben. Es ist nicht auszuschließen, dass damit für schwache Persönlichkeiten der Einstieg in einen kriminellen Teufelskreis verbunden ist. Die Entscheidung treffen Richter. Sie kennen die Tragweite ihres Urteils. Ob ihnen Zeitdruck und Personalmangel genug Zeit lassen, die Persönlichkeit des "Täters" zu beurteilen, steht auf einem anderen Blatt.
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