Düsseldorf (ots) - Der Versuch war stümperhaft vorbereitet: Um mehr Polizei auf die Straße zu bekommen, sollten die Wachen Verwaltungsarbeit an die Notruf-Leitstellen abgeben. Das kann man so machen. Aber dann muss man die Leitstellen auch mit mehr Personal ausstatten. Und da liegt das Problem. Dem Land geht das Geld aus. Für zusätzliche Polizisten reicht es kaum noch. Gleichzeitig wächst die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den Ergebnissen der Polizei bei der Kriminalitätsbekämpfung. Einbrecher zum Beispiel kommen in NRW schon fast regelmäßig ungeschoren davon. Zu versuchen, mit organisatorischen Verbesserungen effizienter zu werden, ist deshalb richtig. Der Leitstellen-Versuch zeigt aber auch: Diese Möglichkeiten sind offenbar schon ausgereizt. Die wirkliche Lösung wäre eine echte Polizeireform, bei der die Polizei ganze Aufgabenbereiche an private Dienstleister abgibt. Die Begleitung von Gefahrguttransporten oder von Fußballspielen etwa. Dann hat die Polizei wieder mehr Zeit für das, was nur sie kann: die Bekämpfung der Kriminalität.
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