
"Patrick Vollrath ist es gelungen, die innere Zerrissenheit des Vaters und die Not seiner kleinen Tochter in eindringlichen Bildern und Dialogen zu zeichnen. In einem für den Zuschauer unerträglichen Finale wird physisch mehrere Minuten lang um das Kind gerungen. Diese packenden Bilder und die Not des Mädchens, das nicht mehr Kind sein darf, haben uns nicht mehr losgelassen", begründet die Leiterin des WDR-Studios Münster, Andrea Benstein, das Urteil der Jury.
Der Wiener Nachwuchsregisseur Patrick Vollrath hat in diesem Monat bereits den Student Academy Award in Bronze (Kategorie: "Ausländischer Film") sowie den Max-Ophüls-Preis 2015 für "Alles wird gut" erhalten. Der gebürtige Deutsche studiert in der Filmklasse von Michael Haneke an der Wiener Filmakademie. Für das Thema Kindesentführung wurde er inspiriert von einem Medienbericht über einen 12-jährigen Jungen, der in Graz von seiner Mutter nach Dänemark entführt wurde.
Die WDR-Jury hob außerdem mit einer lobenden Erwähnung den Animations-Film "Amelia y Duarte" (Deutschland/Portugal 2015) hervor. Darin wird in poetischen Bildern und traumhaften Sequenzen vom Ende der Liebe erzählt.
Das Filmfestival Münster wird von der Filmwerkstatt Münster veranstaltet und findet alle zwei Jahre statt. Neben dem vom WDR-Studio Münster vergebenen Nachwuchspreis werden u.a. auch die beste Spielfilm-Regiearbeit und der beste Kurzfilm ausgezeichnet.
Weitere Infos unter http://muenster.org/filmwerkstatt/filmfestival/16/
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