Düsseldorf (ots) - Um es vorwegzusagen: Wissenschaftliche Standards müssen beachtet, gepflegt und verteidigt werden. Blender sollten sich nicht mit akademischen Titeln schmücken dürfen. Es ist aber höchste Zeit, kritisch zu hinterfragen, ob ausgerechnet die sehr wenig akademisch vorgehenden Plagiatsjäger die richtige Instanz sind, die Wissenschaft vor geistiger Dekadenz zu retten. Das sind sie gewiss nicht. Die Wissenschaft in Deutschland sollte sich nicht länger von Plagiatsjägern am Nasenring durch die Arena führen lassen. Eine Verjährungsfrist für die Möglichkeit, einen Doktortitel wieder abzuerkennen, ist sinnvoll. Wer eine wissenschaftliche Arbeit fachlich hinterfragt, wird dies wohl in den Monaten und Jahren nach ihrem Erscheinen tun - zehn Jahre sind da schon ein langer Zeitraum. Spätere Angriffe auf Doktorarbeiten haben eine andere Motivation als wissenschaftliche Exaktheit. Sie dienen entweder dazu, dem Betroffenen zu schaden, oder sich selbst als Plagiatsjäger einen Namen zu machen.
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.