Bielefeld (ots) - Erneut ist die Behauptung der Generäle von der »chirurgischen Kriegsführung«, bei der Zivilisten geschont würden, als Lüge entlarvt. Bei Angriffen aus der Luft durch Flugzeuge und Drohnen lassen sich militärische und zivile Objekte nicht immer hundertprozentig genau auseinanderhalten. Sie können verwechselt werden - mit fatalen Folgen wie im Krankenhaus in Kundus. Militärs sprechen dann verharmlosend von »Kollateralschäden«, um nicht sagen zu müssen, dass durch sie Unschuldige starben. Dass die USA absichtlich das Krankenhaus bombardierten, ist unwahrscheinlich. Washington will sich nicht dem Vorwurf aussetzen, gegen das Völkerrecht zu verstoßen. Die US-Militärführung muss sich aber fragen lassen: Warum wurde die Klinik getroffen, obwohl Ärzte ohne Grenzen die Koordinaten mehrfach übermittelt hatte? Hier haben Befehlshaber massiv versagt.
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