Heidelberg (ots) - Der heilige Bezirk, an dem sich schon zwei blutige Aufstände entzündeten, ist nur der Anlass, keinesfalls Grund der Gewalt. Das syrische Chaos hat die Palästinenserfrage in den Hintergrund gedrängt. Präsident Abbas versuchte zuletzt mit allen Mitteln, sie zurück auf die Agenda zu bringen. Ohne Erfolg. Selbst das Aufkündigen der Oslo-Verträge vor den versammelten UN hat kaum Wirkung gezeigt - US-Präsident Obama verlor kurz darauf in seiner Rede nicht eine Silbe zum Thema. De facto ist der Oslo-Prozess ohnehin tot. (...) Abbas hat mehrfach düster von einer dritten Intifada gesprochen. Das war weniger Drohung als ernste Warnung. Dem scheidenden Präsidenten vertrauen und folgen immer weniger Palästinenser. Ihr Frust bricht sich nun Bahn. Israel reagiert, wie immer, mit aller Härte. Die Folgen sind abzusehen.
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