Düsseldorf (ots) - Nach nur einer von drei Sitzungswochen liegt das erste Ergebnis der Bischofssynode bereits vor: Mit den vielen Themen rund um Ehe, Familie und Sexualität ist die Versammlung in Rom völlig überfordert. Inzwischen wird das auch von hohen Würdenträgern nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand verbreitet. Das liegt weniger an den beherzten Synodenteilnehmern, sondern an der Komplexität der Themen und den unterschiedlichen Sichtweisen dazu aus allen Teilen der katholischen Welt. Und keine von ihnen ist häretisch. So birgt die Überforderung der Synode die spannende Erkenntnis, dass verschiedene Perspektiven ihre jeweilige Berechtigung haben und erst heillos erscheinen, wenn sie - salopp gesprochen - über einen Kamm geschert werden. Hinter dem ersten Synodenergebnis könnte darum der Wunsch nach Dezentralisierung zu einzelnen Fragen stehen. "Heilsam" wurde eine solche Überlegung jetzt genannt. Die Welt und das Leben der Menschen ist bunt; vielleicht ist die katholische Kirche gerade auf dem besten Weg, dies - in den Grenzen ihrer Lehre - auch zu werden.
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