Cottbus (ots) - Gewünscht haben sich viele Katholiken mehr: Doch am Ende der Bischofssynode im Vatikan stehen immerhin vorsichtige Signale an die Adresse von Paaren, die nach einer Scheidung erneut geheiratet haben. Die Bischöfe wollen stärker auf den Einzelfall achten. Für Menschen, die nicht in der Kirche sind, mag so etwas belanglos klingen. Für Christen aber ist die Eucharistie der Höhepunkt des Gottesdienstes. Daran nicht teilnehmen zu dürfen, schmerzt. Nun gibt es immerhin für manche Betroffene einen kleinen Türspalt auf dem Weg dahin. Bedauerlich dagegen ist es, dass das von den deutschsprachigen Bischöfen vorgelegte Schuldbekenntnis gegenüber den Homosexuellen nicht weiter aufgegriffen wurde. Hier hat die katholische Kirche eine Chance vertan. Die Differenzen zwischen den liberalen Katholiken Europas und den eher konservativen Afrikanern und Asiaten waren wohl zu stark. Papst Franziskus wird es auch in Zukunft schwer haben, die Lehre der Kirche stärker als in Tippelschritten zu verändern.
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