Bielefeld (ots) - Die Rechnung ist nicht aufgegangen. Am Anfang dieser Flüchtlingskrise mag man in Berlin, Wien oder Stockholm noch gedacht haben, mit der Politik der offenen Grenzen könne man einen Sog entfachen, dem sich die übrigen EU-Ländern am Ende nicht würden entziehen können. Doch das hat sich als Irrtum herausgestellt. Denn zu den Kriegsopfern, deren Recht auf Asyl niemand infrage stellt, sind zu viele andere gekommen, die zwar verständlicherweise auf ein besseres Leben als in ihrer Heimat gehofft haben, aber dazu das Instrument des Asylrechts missbrauchten. Sie lassen der Gemeinschaft keine andere Wahl, als ausgerechnet zu den Prinzipien jenes Dublin-Abkommens zurückzukehren, die alle eigentlich bereits zu Grabe getragen haben. Gestern haben die Regierungschefs der Region und die Spitzen der größten Aufnahmeländer nur versucht, die Situation wieder herzustellen, die längst gekippt schien: nicht erst alle reinlassen, um sie dann zu sortieren und wieder abzuschieben. Sondern erst kontrollieren und dann nur die einreisen lassen, die auch ein Recht auf Asyl haben. Das ist das, was Europa tun kann. Von einer Befriedung Syriens mag man träumen, in Sicht ist sie nicht. Die EU muss das Problem an ihren Grenzen jetzt lösen, nicht erst viel später
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