Düsseldorf (ots) - Inzwischen gibt es nur noch wenig Zweifel daran, dass ein Bombenanschlag verantwortlich für den Absturz eines russischen Verkehrsflugzeugs auf dem Sinai und den Tod von 224 Menschen war. Für zwei starke Männer ist das keine gute Nachricht. Ägyptens Machthaber Abdel Fattah al-Sisi muss jetzt befürchten, dass die ohnehin schon lahmende Wirtschaft seines Landes weiter geschädigt wird, wenn die Touristen ausbleiben. Niemand in Ägypten hat vergessen, wie schlimm die Folgen waren, nachdem Terroristen 1997 bei den Tempeln von Luxor westliche Urlauber niedergemetzelt hatten. Russlands Präsident Wladimir Putin muss zwar keine lauten Proteste gegen das militärische Engagement in Syrien befürchten. Der Anschlag kann vom Kreml nun sogar als nachträgliche Rechtfertigung für die Truppen-Entsendung genutzt werden. Aber das Attentat ist ein Menetekel für Putin: Der Syrien-Feldzug könnte weit riskanter werden als gedacht. Schon jetzt kommt Putin um eine Ausweitung der Operationen eigentlich nicht mehr herum. Eine Eskalation, die in ein zweites Afghanistan münden könnte.
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