Düsseldorf (ots) - Frankreich hat die richtige Entscheidung aus der Katastrophe von Paris gezogen. Das Land bittet seine Freunde nach Artikel 42.7 des EU-Vertrags um militärischen Beistand. Das kam überraschend, ist aber politisch ausgesprochen klug. Denn Frankreich will ein breites Bündnis gegen die Terrorbanden des Islamischen Staates. Das kann es nur bekommen, wenn die westlichen Staaten gegenüber potenziellen Unterstützern wie Russland und, man traut es sich kaum zu sagen, Iran, etwas defensiver auftreten. Die Nato würde eine solch große Allianz nicht zustande bringen. Im Kampf gegen den Terror muss der Westen Prioritäten setzen. Am wichtigsten ist es jetzt, den IS militärisch zu besiegen. Das kann mit verteilten Rollen geschehen. Frankreich, Großbritannien, die USA und Russland schwächen den IS in Syrien und im Irak, Deutschland entlastet seinen wichtigsten Verbündeten im Krisenstaat Mali. Der Kampf gegen den IS muss jetzt mit Entschlossenheit geführt werden. Er ist zurzeit die größte Bedrohung des Westens. Das hat Paris leidvoll erfahren. Vive la France.
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