Hagen (ots) - Der enorme Zustrom von Menschen, die vor Krieg, Chaos, Verfolgung und Terror aus ihren Heimatländern nach Deutschland fliehen, ist eine Herausforderung. Eine große Herausforderung sogar. Wie groß, das konnte das Bundesinnenministerium dieser Tage nicht sagen: Die zuständige Behörde teilte mit, sie wisse schlicht nicht, wie viele Flüchtlinge zu uns gekommen sind. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft legt jetzt, am Rande einer Veranstaltung über Kommunalfinanzen in Hagen, unaufgeregt eine ganze Reihe detaillierter Daten zum Flüchtlingszustrom vor. Die Kernaussage aus einer Umfrage unter Städten und Gemeinden und einer Hochrechnung: Am Jahresende werden die Kommunen rund 870 000 Flüchtlinge aufgenommen haben. In NRW kommen dann, rein statistisch, auf 100 Einwohner gerade einmal 1,5 Flüchtlinge. Aha. Gegen diese Erkenntnisse sieht das Bundesinnenministerium und mit ihm sein Chef Thomas de Maizière ganz schön alt aus. Schlimmer noch: Das Verhalten der Behörde lässt viel zu lange schon viel zu viel Raum für Spekulationen und Stimmungsmache. Und damit für Ängste. Weil jede Planungsgrundlage fehlte. Das ist das Gegenteil von verantwortlichem Handeln.
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