Düsseldorf (ots) - Unter dem Eindruck des Massakers von Paris wächst Umfragen zufolge die Zahl derer, die eine Beteiligung der Bundeswehr an Militärschlägen gegen den IS begrüßen würden. Tatsächlich aber dürften Deutsche in absehbarer Zeit kaum nach Syrien oder in den Irak ausrücken. Natürlich muss Deutschland seinen Beitrag bei der Bewältigung des Terror-Problems leisten. Aber das tut es längst: Kein anderer Staat nimmt derzeit so viele Flüchtlinge aus den skelettierten Städten Syriens auf. Das Land ist derart am Limit, dass eher ein Einsatz der Bundeswehr im Innern wahrscheinlich wird. Denkbar ist, dass die deutsche Militärmission in Mali ausgeweitet wird. Damit könnte Frankreich im Kampf gegen den IS entlastet werden. Schließlich: Bevor Deutsche in Syrien oder im Irak eingreifen, sollten sich eher die arabischen Staaten fragen, wie denn ihr Beitrag zur Bekämpfung des IS in Zukunft aussehen wird. Wie er bisher aussah, weiß die Welt: Fehlanzeige. Wenig hilfreich bleiben auch Forderungen nach Wiedereinführung der Wehrpflicht. Rekruten haben im Kampf gegen Terroristen gar nichts zu suchen.
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.