Düsseldorf (ots) - Die dürftige Jahresbilanz der Bochumer Opel-Transfergesellschaft war absehbar. Mit 2600 "Klienten" war sie von Anfang an überfordert. So viele Jobsuchende auf einmal musste in der gesamten deutschen Wirtschaftsgeschichte kaum je eine Transfergesellschaft verdauen. Und dann auch noch ausgerechnet in einer Region, in der die Industrie als natürlicher Anschluss-Arbeitgeber für die Ex-Opelaner schon seit Jahrzehnten besonders stark schrumpft. Nach dem Zechensterben gingen viele große Brauereien unter. Dann schrumpfte die Stahlindustrie. Den Autozulieferern und Maschinenbauern geht es zwar gut. Sie stemmen ihr Wachstum aber zunehmend mit Leiharbeitern und Fremdvergaben ins Ausland. Wo also sollen da plötzlich die Opelaner hin? Für das Job-Desaster von Bochum gibt es keinen Schuldigen. Sie sind das traurige Ergebnis eines Strukturwandels, von dem andere Branchen wie etwa die Gesundheitsdienstleister profitieren. Aber das hilft den Opelanern nicht. Die traurige Wahrheit ist: Viele von ihnen werden auf der Strecke bleiben.
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