Düsseldorf (ots) - Was Belgien sich mit dem Betrieb mehrerer maroder Atomkraftwerke nahe der deutschen Grenze leistet, ist eine Unverschämtheit. Defekte Schläuche, Haarrisse im Reaktorbehälter, Brände und andere Pannen häufen sich dort so massiv, dass die "Oldtimeiler" aus den 1970er-Jahren inzwischen wie Fahrstühle rauf- und runtergefahren werden. Mal sollen sie aus Sicherheitsgründen stillgelegt werden, dann gilt der Weiterbetrieb plötzlich wieder als vollkommen sicher. Was soll dieses Herumtanzen auf den Nerven der Bevölkerung? Das Mindeste, was Belgien sich, den benachbarten Niederländern und dem angrenzenden NRW schuldig ist: eine unabhängige internationale Expertenkommission, die diese Anlagen überprüft und überwacht. Wenn die Meiler wirklich so toll sind, wie die belgische Regierung behauptet, hat sie ja nichts zu befürchten. Aber auch die Interventionen der deutschen Bundesregierung wirken recht verhalten. Sie hat zwar keine Handhabe - Atompolitik ist eine nationale Angelegenheit. Etwas lauter dürfte der Protest aus Berlin trotzdem sein.
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