Düsseldorf (ots) - Iraks Regierungschef Haidar al-Abadi feiert in Ramadi die Befreiung der Stadt von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Das ist verständlich. Doch seine Ankündigung, die Dschihadisten 2016 aus dem Irak zu vertreiben, klingt überheblich. Die Befreiung Ramadis ist militärisch mit Hilfe einer von den USA geführten Allianz gelungen. Dies bedeutet aber nicht, dass die Gefahr, die von der Terrormiliz generell ausgeht, damit gebannt ist. Sie wird sich verlagern in andere Gebiete und Länder. Das alles erinnert an die radikalislamischen Taliban und den Fall Afghanistan. Auch da wurden die Kämpfer aufgespürt, bekämpft und vertrieben. Am Ende und nach dem Abzug der westlichen Allianz kamen sie zurück, Anschläge und Unsicherheit nehmen erneut zu. Alles wie gehabt. Militärisches Vorgehen gegen solche Milizen mag kurzzeitig erfolgreich sein. Wer jedoch langfristig Erfolg haben will, muss den Extremisten den ideologischen Boden entziehen. Das geht nur über Ausbildung und Aufklärung. Wirtschaftsfortschritte und echte Lebensperspektiven für die Jugend sind unabdingbar.
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