Hagen (ots) - Mehr Polizei! Mehr Bundeswehrsoldaten! Mehr Mitarbeiter für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge! Mehr Lehrer! Mehr! Mehr! Mehr! Schwimmen wir eigentlich schon wieder im Geld? Richtig: Bund, Länder und Kommunen haben in den ersten drei Quartalen dieses Jahres einen satten Überschuss von fast vier Milliarden Euro "erwirtschaftet", weil wir so brav unsere Steuern zahlen und die Konjunktur brummt. Aber auch richtig: Alle Haushalte stehen zusammen noch immer vor einem gigantischen Schuldenberg in Höhe von insgesamt 2000 Milliarden Euro. Das können wir uns nur leisten, weil die Zinsen kurz über der Nulllinie schweben. Polizisten halten tagtäglich für uns buchstäblich den Kopf hin, sie sehen sich Beleidigungen ausgesetzt, arbeiten in gesundheitsschädlichen Schichtdiensten und sind in der Regel keine Großverdiener. Polizisten schützen uns, und schon allein aus diesem Grund haben sie unseren Respekt und unsere Unterstützung verdient. Sicherheit kostet Geld. Weil aber das ständige "Mehr" auf Dauer nicht funktionieren kann, müssen die Probleme auch über eine veränderte Aufgaben-Definition angegangen werden. Seit Jahren wird darüber diskutiert, wie Polizisten von Verwaltungspflichten und Bagatellaufgaben entlastet werden können. Die Ergebnisse sind überschaubar. An den gesunden Menschenverstand des ganz normalen Bürgers zu appellieren, bei Blechschäden nicht die Polizei zu rufen, nicht mit Tempo 70 durch die 30-er Zone zu brettern, vor roten Ampeln nicht noch Gas zu geben und den Streit mit dem Nachbarn ohne Ordnungshüter auszutragen, um so die Beamten zu entlasten, wäre wohl naiv. Deshalb lassen wir das lieber.
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