Hagen (ots) - Schweine, die Tausende von Kilometern im Lkw durch Europa gekarrt werden, bevor die Schnitzel zum Billigstpreis im Discounter angeboten werden: Das ist eine Vorstellung, die immer mehr Menschen den Appetit verdirbt. Die Lebensmittelskandale der Vergangenheit haben eine Änderung im Verbraucherverhalten zur Folge. Bei Nahrungsmitteln geht es heute um Vertrauen, und wem könnte man besser vertrauen als etwa dem Metzger vor Ort, der den Bauern kennt, von dem er seine Säue und Rinder bezieht. In dem neuen Trend zu regionalen Lebensmitteln liegt eine große Chance für die Landwirtschaft. Nicht jeder Betrieb kann oder will auf Bio umstellen, auch wenn die Biobauern von der derzeitige Milchpreiskrise zum Beispiel nicht betroffen sind. Doch bei Fleisch und Gemüse muss die Branche noch viel stärker die Vorteile der regionalen Erzeugung und der damit verbundenen kurzen Wege ausspielen und vermarkten - und zwar auch mit neuen Vertriebsformen wie dem Internet. Warum sollte der Hof, der seit Generationen Stammkunden mit Kartoffeln versorgt, nicht zusätzlich ins Online-Geschäft einsteigen? Denn eins steht fest: Das Vertrauen in sichere Lebensmittel wird als Verkaufsargument an Bedeutung weiter gewinnen.
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