Hagen (ots) - Auf den ersten Blick scheint es eine gute Nachricht zu sein: Der Jobmotor in Deutschland läuft offenbar ungebremst. Die Zahl der Erwerbstätigen hat einen Rekordwert erreicht; außerdem meldet die Bundesagentur für Arbeit den höchsten Wert an freien Stellen seit 2004. Zudem rechnen Fachleute damit, dass die deutsche Wirtschaft auch in diesem Jahr weiter wächst. Gute Aussichten: für die Menschen, die eine Arbeit haben, aber auch für das Steueraufkommen und die sozialen Systeme - sofern es um Beschäftigungsverhältnisse geht, aus denen Sozialabgaben gezahlt werden. Letzteres ist aber nicht der einzige Aspekt, der eine genaue Betrachtung verdient: Wer heute einen Job hat, muss damit noch lange nicht genug verdienen, um damit auch seinen Lebensunterhalt und womöglich den seiner Familie tatsächlich bestreiten zu können. Von Teilhabe ganz zu schweigen. Darauf muss der Blick aber auch gelenkt werden: Deutschland braucht sowohl eine Wirtschaft, die konkurrenzfähig ist, als auch eine Lohnentwicklung, die gerecht ist. Erst dann ist es wirklich eine gute Nachricht. Andernfalls trügt der bloße Schein des Rekordwerts an Erwerbstätigen.
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