Cottbus (ots) - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat klare Ziele. Für den Klimaschutz wäre es das Beste, wenn der Ausstieg aus der Kohleverstromung so schnell wie möglich käme. Spätestens 2050 soll Schluss sein mit Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken. Soweit der Wunsch. Doch Hendricks hat auch einen Blick für die Realität. Da gibt es große Verzögerungen in dem für die Energiewende nötigen Netzausbau. Auch eine Technologie zur Speicherung großer Strommengen für trübe, windarme Tage ist noch nicht in Sicht. Es wird deshalb anders als beim Atomausstieg vermutlich keinen zeitlich festen Fahrplan für den Abschied vom Kohlestrom in Deutschland geben. Das wurde beim Besuch von Hendricks im Lausitzer Revier spürbar. Zu groß sind dafür noch viele Unwägbarkeiten. Die lassen sich durch Wünsche nicht aus der Welt schaffen. Fest steht in jedem Fall, je schneller, alternative Industriejobs in der Lausitz entstehen, um so besser. Denn Ungewissheit bedeutet, es könnte mit dem Kohleende auch schneller gehen, als sich viele wünschen.
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