Hagen (ots) - Wenn Bürger ohne staatlichen Auftrag Recht und Ordnung in die eigene Hand nehmen wollen, muss sich der Staat wehren. Das Gewaltmonopol liegt beim Staat - er muss es allerdings auch ausüben. Die Übergriffe in Köln haben das Sicherheitsgefühl vieler Menschen beschädigt, Streifgänge von Bürgerwehren sind aber sicher die falsche Antwort. Deutschlandweit registrieren Behörden das Entstehen von Gruppen selbsternannter Beschützer. Nur ist es nicht die Aufgabe dieser Nachbarschaftswächter, die Arbeit der Polizei zu machen. Selbstschutz wird sonst schnell zu Selbstjustiz - deshalb wehret den Anfängen. Die Polizei muss auf der Straße erkennbar präsent sein: Da ist in den letzten Jahren zu viel gespart worden. Viele Bürgerwehren sind nicht per se rechtsextremistisch. Deren Struktur zieht Radikale, Kriminelle und Zukurzgekommene aber fast magnetisch an. Das muss jeder wissen, der sich einer solchen Gruppierung von Hobby-Sheriffs anschließt. Bisher handelt es sich bei Bürgerwehren nicht um ein Massenphänomen, noch ist die Aktivität der Anhänger im Netz ungleich höher als die Teilnahme an Streifgängen. Die extremen Töne bei Facebook aber müssen beunruhigen.
OTS: Westfalenpost newsroom: http://www.presseportal.de/nr/58966 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_58966.rss2
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.