Düsseldorf (ots) - Keime ähneln uns Menschen: Sie sind sesshaft und mobil zugleich. Sie heften sich an Arztkittel und machen als Globetrotter Karriere. Wie sie unsere erlernte Ängstlichkeit animieren, haben wir bei Ebola erlebt. Als Patienten aus Afrika zur Behandlung nach Deutschland geholt wurden, wirkte die Panik mancherorts fast irreal. Das meist durch die Aedes-aegypti-Mücken übertragene Zika-Fieber ist mit Ebola nicht vergleichbar, es gleicht einem Infekt mit Hautausschlag und geht vorüber. Gleichwohl droht der mögliche Zusammenhang mit Schädelmissbildungen bei Neugeborenen, weil die Mutter in der Schwangerschaft angesteckt wurde, zum Fluch von Zika zu werden. Die WHO hat konsequent gehandelt, als sie den globalen Notstand ausrief. Bei uns fehle es an Überträger-Mücken, heißt es. Das ist ein Irrtum. Die Asiatische Tigermücke ist in Süddeutschland längst heimisch und kann das Zika-Fieber weitergeben; Touristen haben das Virus bereits importiert. Deshalb für alle: Panik nein, Wachsamkeit ja. Und für Verzagte: Moskitonetze machen morgens wirklich schönes Licht im Schlafzimmer.
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