Düsseldorf (ots) - Sollte es noch den Hauch eines Zweifels gegeben haben, welche Ziele Wladimir Putin in Syrien verfolgt, so hat das schreckliche Schicksal Aleppos gezeigt, worum es ihm wirklich geht. Nicht um den angeblichen Kampf gegen die Terror-Miliz IS, noch weniger um einen ausgehandelten Frieden. Nein, Putin will den Sieg von Diktator Baschar al Assad herbeibomben. Das Rezept ist aus dem Tschetschenien-Krieg bekannt: Alle Oppositionellen werden als "Terroristen" eingestuft, und dann werden mit geballter Feuerkraft ganze Landstriche platt gemacht, ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Putins skrupelloser Vernichtungskrieg wird das verbrecherische Assad-Regime vorläufig retten. Zugleich aber werden große Teile Syriens endgültig dem IS überlassen, dessen Kämpfer dem Massaker in Aleppo in aller Ruhe zuschauen. Zudem hat Putins Feldzug neue Flüchtlingsströme ausgelöst. Die EU fordert die Aufnahme dieser Menschen durch die Türkei, will aber selbst möglichst viele Flüchtlinge dorthin zurückschicken. Russische Brutalität und europäische Heuchelei - es ist zum Verzweifeln.
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