Hagen (ots) - Der Meeresabschnitt zwischen Griechenland und der Türkei ist die EU-Außengrenze, die nur mit sehr hohem Aufwand geschützt werden kann. Hunderttausende Flüchtlinge kamen bereits über diese Route ins gelobte Europa. Griechenland war jedoch nur Ankunftsland, danach strömten fast alle weiter. Insofern ist es richtig, alles zu tun, die Einreise in die EU besser zu überwachen. Die Nato kann jedoch nur beschränkt helfen. Erstens ist dafür nur ein Verband vorgesehen, der in der Regel fünf, maximal zehn Schiffe umfasst. Zweitens verfügen die Bündnis-Boote zwar über modernste Aufklärungs-Technologie, womit Seebewegungen und Aktivitäten von Schleuserbanden geortet werden können. Aber auf Grund dieser Daten ist es dann Sache von Ankara und Athen, den Schleusern das Handwerk zu legen. Hier offenbarte sich in der Vergangenheit das Versagen. Die Türken bekamen die Kontrolle der Grenzen und die Schleuser nicht in den Griff. Den Griechen gelang es nicht, ihre Hoheitsgewässer zu überwachen. Darüber hinaus hinkt Athen bei der Registrierung von Flüchtlingen - den Hotspots - hinterher. Der geplante Nato-Einsatz im östlichen Mittelmeer kuriert an den Symptomen. Er soll der Öffentlichkeit das Gefühl vermitteln, dass die Politik handelt.
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