Düsseldorf (ots) - Viele Deutsche werden mit dem Unbehagen der Briten an Europa sympathisieren. Bedeutet die EU nicht normierte Duschköpfe, Bürokratie-Monster, Sozialleistungs-Missbrauch? Nein, die EU ist weit mehr - entsprechend viel steht beim EU-Gipfel auf dem Spiel. Die EU ist ein großes historisches Projekt. Allein der Binnenmarkt bedeutet vier große Freiheiten - freier Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen, Kapital. Manche werden den Wert dieser Freiheiten erst schätzen, wenn sie sie verloren haben. Doch Unternehmen diesseits und jenseits des Kanals ist schon jetzt klar, dass ein Brexit allen schadet - der EU und den Briten selbst. Wenn wirtschaftliche Argumente nicht überzeugen, dann vielleicht machtpolitische: Verlässt Großbritannien die EU, dürfte das europafreundliche Schottland die Abspaltung vom Vereinigten Königreich wieder auf die Tagesordnung setzen. Darauf wird auch die Kanzlerin hoffen. Denn beim Brexit würde von der Europa-Politikerin Merkel nicht viel bleiben. Was nützt es, das kleine Griechenland gerettet, aber das große Königreich verloren zu haben?
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