Hagen (ots) - Ob man Amazon nun gut findet oder boykottiert: Der Online-Konzern hat den stationären Handel unumkehrbar verändert. Dienstleistungen wie das Rückgaberecht ohne Begründung erwartet der Kunde inzwischen selbstverständlich auch vom Laden vor Ort. Nur hinter der Theke stehen und die Kasse bedienen, damit kann kein Geschäft mehr überleben. Die Buchbranche hat es als erste getroffen, und sie hat erfolgreich reagiert - indem die Buchhandlungen eigene Onlineshops aufgebaut haben, indem sie das stationäre Einkaufen mit Lesungen oder neuen Angebotsformaten zum Erlebnis machen - und indem sie längst bestehenden Service wie die taggleiche Lieferung besser bewerben. Im Lebensmittelbereich haben Nischenhändler diese Entwicklung ebenfalls begriffen. Es ist heute kein Problem mehr, sich Edelsteak vom Gourmetexpress ins Haus bringen zu lassen; Bioläden und pfiffige Hofläden waren teilweise noch vor der Buchbranche online unterwegs. Doch das ist erst der Anfang. Die Entwicklung wird kein Segment des Handels verschonen. Denn die Kunden entscheiden sich ja nicht für Amazon oder gegen den stationären Laden. In Wahrheit geht es um Service. Wer sich als lokaler Händler technisch darauf einstellt und Flexibilität beweist, hat gute Karten.
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