Hagen (ots) - Das Wehklagen der Regionalflughäfen in Dortmund, Weeze und Paderborn ist menschlich nachvollziehbar, schließlich geht es vor Ort um eine Menge Arbeitsplätze. Aber entscheidend für die Existenzberechtigung der Airports ist der Markt. Luftverkehrs- und Passagierströme dauerhaft über Subventionen lenken zu wollen, führt in rote Zahlen - wie Dortmund eindrucksvoll belegt. Klar, es gibt Möglichkeiten, Bilanzen schönzurechnen und den Prestige-Gewinn einzupreisen. Unter dem Strich bleibt aber ein dickes Minus, und zwar in der Regel zulasten des Steuerzahlers. Die Lage wird nicht besser: Billig-Flieger steuern in NRW zunehmend die Drehkreuze in Köln und Düsseldorf an; Frankfurt ist auch nicht so weit entfernt. Und die Passagiere stimmen mit den Füßen ab, besser gesagt: mit dem Auto. Bei günstigen Ticketpreisen nehmen sie eine Anfahrt von 100 Kilometern und mehr gern in Kauf. Zudem steht und fällt die Branche mit der Entwicklung der Energiepreise. Wer weiß, wie lange das Kerosin noch so günstig ist? Das sind alles keine guten Grundlagen für langfristige Planungen und positive Prognosen. Auf Dauer sind sechs Flughäfen in NRW wohl zwei zuviel.
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