
Fakt ist, die Union verliert bei jeder neuen Prognose immer mehr, während die rechtspopulistische AfD zulegt. Wolf setzt sich deshalb hektisch und nervös von seiner Kanzlerin ab und sorgt damit für kräftige Verstimmung beim CDU-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Volker Kauder. Dessen Vorwurf, dass Wolf der Kanzlerin auf europäischer Ebene in den Rücken falle, ist allerdings starker politischer Tobak. Baden-Württemberg ist nun einmal nicht wirklich ein bestimmender Faktor in Europa.
Dennoch: Die Kommunikation zwischen den Spitzenmännern der Bundes- und Landes-CDU ist offenkundig nicht die allerbeste - und das, obwohl Kauder und Wolf in Tuttlingen ein gemeinsames Wahlkreisbüro unterhalten. Ob man durch offene Differenzen mehr Wählerzustimmung generiert, darf bezweifelt werden.
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