Hagen (ots) - Das nennt man dann wohl Schattenhaushalt: Die Bahn soll wieder 850 Millionen Euro Dividende an den Bund zahlen, obwohl sie 2015 einen dicken Verlust eingefahren hat. Das Transportunternehmen muss dafür neue Miese machen, so dass der Schuldenberg auf mehr als 19 Milliarden Euro anwachsen wird. Zwar will Berlin das Geld wieder in das Schienennetz stecken, hat aber auf diese Weise die vielen Millionen aus dem Bundeshaushalt herausgehalten. Die schwarze Null muss stehen ... Wir wissen, wo das hinführt: Der wirtschaftliche Druck auf die Bahn wächst. Sie muss investieren, modernisieren und den Service verbessern. Gleichzeitig steht sie vor der Herausforderung, den Gewinn zu erhöhen. Das klingt nach einem Teufelskreis. Oder nach einem bekannten Lösungsmuster: Stellen streichen, Unternehmensanteile verkaufen. Bahn-Chef Grube fügt sich, weil er sonst seinen Hut nehmen müsste. Nun werden andere ihre Arbeitsplätze verlieren. Wenn demnächst die ersten Bahn-Mitarbeiter auf die Straße gehen, weil sie Angst um ihre berufliche Zukunft haben, sollten wir nicht vergessen, wer dafür eine Mitverantwortung trägt: die Bundespolitik. Ehrlich ist sie mit den Bahn-Bilanzen eigentlich noch nie umgegangen.
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