Düsseldorf (ots) - Lieber einmal zu viel vorgebeugt als einmal zu wenig. Nach dieser Devise wurde bereits eine ganze Reihe von Veranstaltungen abgesagt, wenn ein Terrorverdacht nicht mehr nur abstrakt im Raum stand - Radrennen, Karnevalszug, Fußballspiel. Nun ließ das Auswärtige Amt deutsche Einrichtungen in der Türkei schließen. Es ist sicherlich kein Zufall, dass gleichzeitig auch das Flugfeld in Incirlik, wo deutsche Tornado-Besatzungen stationiert sind, seine Sicherheitsvorkehrungen auf die höchste Warnstufe heraufsetzte. Die anhaltende Serie blutigster Anschläge in der Türkei zeigt, dass Terrorbanden sich in dem Land offensichtlich freier bewegen können als in Deutschland. Wer also Deutsche treffen will, könnte geneigt sein, es dort zu versuchen. Deshalb tat Berlin gut daran, in der Türkei zu reagieren, auch wenn das türkischen Behörden wegen der Signalwirkung nicht passt. Freilich erscheint der angeblich nicht gezielt verübte Mord an elf deutschen Touristen nahe der Blauen Moschee in Istanbul vom Januar nun ebenfalls in einem anderen Licht.
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