Hagen (ots) - Keine Flügelkämpfe, kein Streit über die Doppelspitze, auch die schwierige Diskussion über die politische Abwägung zwischen Sicherheit und Freiheit in Zeiten des Terrors konnte die Harmonie auf dem grünen Landesparteitag nicht trüben: Der einst rebellisch-linke Landesverband NRW hat sich dem Pragmatismus einer Regierungspartei gebeugt. Das ist vernünftig, aber dokumentiert auch die Sorgen der Partei vor dem drohenden Bedeutungsverlust, falls 2017 sechs Parteien in den Landtag einziehen sollten. Die Situation ist angespannt: In Umfragen sind die NRW-Grünen auf neun Prozent gesunken, Rot-Grün hat derzeit keine Mehrheit in NRW, die Leistungsbilanzen im Ländervergleich sind miserabel. Lieblingspartner der Grünen bleibt die SPD, daran gibt es keinen Zweifel. Im politischen Notfall schließt die Spitze der Ökopartei aber auch einen Wechsel hin zu CDU und FDP nicht grundsätzlich aus, wenn eine Regierungsbeteiligung lockt. Das Ministertrio Löhrmann, Remmel und Steffens ist verliebt ins Regieren. Die Landtagswahl 2017 wird zur Vorentscheidung über die künftige Bedeutung der Grünen im Bund. Für die Ökopartei wird es darauf ankommen, den Nachweis zu erbringen, dass sie gebraucht wird. Da gibt es noch Nachholbedarf.
OTS: Westfalenpost newsroom: http://www.presseportal.de/nr/58966 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_58966.rss2
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.