Bielefeld (ots) - Nein, es war wahrlich nicht schlecht, aber gleichwohl musikalisch auch nicht das Beste, was an diesem Abend beim ESC in Stockholm zu hören war. Und doch hat Jamala für die Ukraine den Sieg beim ESC errungen. Ein Erfolg, den die Krimtatarin vor allem den Zuschauern an den Bildschirmen zu verdanken hat. Sie haben ein Zeichen gesetzt, fühlten sich von dem emotionalen politischen Klagelied weitaus mehr berührt als von den oft schrillen und vor allem seelenlosen Allerwelts-Popsongs der Konkurrenz. Ohne Frage ist mit diesem Votum auch eine politische Aussage verbunden. Doch die Aussage der Russen, der ESC verwandele sich in ein »politisches Schlachtfeld« zeigt erneut, dass sie schlechte Verlierer sind. Putin und Genossen sehen ihr ohnehin schon schlechtes Image weiter beschädigt. Das haben auch die harschen und haarsträubenden Reaktionen auf die jüngsten Doping-Enthüllungen gezeigt. Ebenfalls haarsträubend sind die AfD-Äußerungen, die Politik Angela Merkels habe dazu geführt, dass Jamie-Lee Letzte wurde. Es ist schon unfassbar, was alles herangezogen wird, um der AfD weitere Stimmen zu verschaffen.
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