
Wallisellen - Mit einer Versicherungssumme von rund elf Milliarden Franken ist der Bau des Gotthard-Basistunnels das grösste Risiko, welches die Allianz Suisse in der Schweiz jemals versichert hat. Sie hat das Projekt als einer der Hauptversicherer von Anfang an begleitet und zieht vor der offiziellen Eröffnung des Gotthard-Basistunnels ein positives Fazit.
Megabauprojekte wie der Gotthard-Basistunnel bergen enorme Risiken wie Niederbrüche, Feuer, Wassereinbruch, Gasaustritt, Erdbeben, schweres Gerät, Sprengstoffeinsatz oder der Mensch selbst. Die Schäden können sich im Extremfall schnell auf mehrere hundert Millionen Franken summieren. Das heisst: Ohne entsprechende Versicherungslösungen wäre das Risiko beim Bau des Gotthard-Basistunnels allein bei der Bauherrschaft AlpTransit Gotthard AG bzw. bei den beteiligten Bauunternehmungen verblieben.
Keine Versicherungslösung "von der Stange"
Aufgrund ihrer weltweiten Expertise bei Grossprojekten und ihrer Finanzstärke kam die Allianz Suisse als einer der Hauptversicherer der gesamten Neuen Alpen Transversale (NEAT), bestehend aus den Grossprojekten Gotthard-, Ceneri- und Lötschberg-Basistunnel, als Versicherungspartner zum Zuge - mit einer Versicherungssumme von rund 11 Milliarden Franken. "Es gab weltweit nur wenige Gesellschaften, die entsprechende Erfahrung hatten und das Risiko adäquat einschätzen konnten", blickt Beat Guggisberg, Leiter Technische Versicherungen, zurück. Der Geophysiker und Risikoexperte begleitet ...