Bielefeld (ots) - Man möchte in diesen Tagen nicht in der Haut der Kanzlerin stecken. Mit jedem weiteren Schritt Erdogans in Richtung Diktatur wird der von der Bundesregierung geschmiedete Flüchtlingsdeal mit der Türkei noch fragwürdiger. Angela Merkel trifft den türkischen Staatspräsidenten am Montag bei einem UN-Gipfel in Istanbul und will die Aufhebung der Immunität von 138 türkischen Abgeordneten ansprechen. Ein paar kritische Worte, mehr ist nicht zu erwarten. Die deutsche Regierungschefin hat nichts in der Hand, womit sie drohen könnte. Stellt sie die geplante europäische Visafreiheit für Türken zur Disposition, droht Erdogan mit mehr Flüchtlingen. Was der Herrscher vom Bosporus vorhat, liegt auf der Hand: Nach Aufhebung der Immunität folgen Festnahmen, bis die Opposition (es gibt keine Nachrücker) so weit geschrumpft ist, dass Erdogan seine Verfassungsreform vom Parlament beschließen lassen und die Türkei als Diktator führen kann. Dieser Mann kann kein Partner für Europa sein. Angela Merkel sollte den Flüchtlingsdeal kündigen.
OTS: Westfalen-Blatt newsroom: http://www.presseportal.de/nr/66306 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2
Pressekontakt: Westfalen-Blatt Chef vom Dienst Nachrichten Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.