Düsseldorf (ots) - Welcome - willkommen." Die beiden Begrüßungsworte des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für Kanzlerin Angela Merkel hatten Symbolgehalt. Sie erinnern an die deutsche Willkommenskultur vom Herbst, als die Türkei die Flüchtlinge zu Hunderttausenden nach Europa ließ. Inzwischen funktioniert das EU-Türkei-Abkommen - zumindest oberflächlich: Der Weg per Boot nach Griechenland ist weitgehend blockiert. Viele Erwartungen in Deutschland gingen dahin, dass Merkel Erdogan mal gehörig die Meinung geigt und dessen Weg als rechtsstaatszerstörend geißelt. Für ihre Verhältnisse ist sie klar und deutlich geworden, hat sowohl die Aufhebung der Immunität für kurdische Abgeordnete kritisiert als auch klargemacht, dass es mit der Visafreiheit zum 1. Juli nichts wird - weil die Türkei die Bedingungen nicht erfüllt habe. Und zwar einschließlich der umstrittenen Terrorgesetze. Merkels dabei dennoch verbindlicher Ton hat auch damit zu tun, dass sie die großen Verflechtungen mit drei Millionen türkischstämmigen Menschen in Deutschland im Blick behalten muss.
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.