Hagen (ots) - Jedes fünfte Kind in NRW ist auf Sozialleistungen angewiesen. Da liegt es nahe, über Vorbeugung nachzudenken. Wenn die armen und benachteiligten Kinder von heute nicht aufgefangen werden, werden sie später arme und benachteiligte Erwachsene sein. Je länger man mit der Hilfe wartet, desto teurer wird die "Reparatur" solcher Lebenswege. So ist "Kein Kind zurücklassen" nicht nur menschlich gesehen gut, sondern auch politisch vernünftig. In den beteiligten Städten werden die Ausgaben fürs Soziale im Gegensatz zu früher heute gründlich und immer wieder geprüft. Von der Geburt bis zum Start in den Beruf sollen junge Menschen begleitet und gefördert werden. Zumindest in den 18 Modellkommunen scheint dieser Ansatz zu funktionieren. Dennoch ist das Kernprojekt der rot-grünen Landesregierung in gewisser Weise eine Mogelpackung. Die in Aussicht gestellte "Präventionsrendite" ist heute allenfalls im Ansatz messbar. Vorbeugende Sozialpolitik ist richtig, aber sie ersetzt keine Haushaltsplanung und hilft nicht bei den Mühen der Tagespolitik.
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