Düsseldorf (ots) - Die Anwohner der Stromautobahn von Emden nach Osterath können sich freuen: Weil CSU-Chef Seehofer Monate lang gegen eine "Monster-Trasse" in Bayern stänkerte und es zum Koalitionskrach kommen ließ, beschloss Schwarz-Rot die Vorfahrt für Erdkabel beim Netzausbau. Davon profitieren nun auch die Anwohner in NRW. Insgesamt aber ist der Netzausbau ein weiteres Kapitel im Fortsetzungsroman "Irrsinn der Energiewende". Von den bis 2022 nötigen Leitungen hat Deutschland gerade mal sechs Prozent gebaut. Schon jetzt ist das Netz dem Ökostrom-Zuwachs nicht gewachsen, immer öfter drohen Blackouts. Auf Tage wie Pfingsten, wo der Strom zu 100 Prozent aus grünen Quellen kam, ist das Land nicht vorbereitet. Zugleich zeigt sich ein Muster: Wann immer es Probleme gibt, schließt die Politik faule Kompromisse zulasten der Stromkunden. Erst müssen sie für Milliarden die Braunkohle retten. Nun sollen sie Milliarden für teure Erdkabel zahlen, weil Politik und Wirtschaft keine gesellschaftliche Akzeptanz für den Netzausbau schaffen. Alle sind für die Energiewende, aber keiner will neben Windrädern und Strommasten wohnen. Merkels Energiewende ist kein Exportschlager, sondern ein Politik-Flop.
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