Düsseldorf (ots) - Chinas Wirtschaft ist angeschlagen. Ihr steht ein ungeheurer Strukturwandel bevor, der gelingen muss. Peking ist dabei auf Partner angewiesen. Bundeskanzlerin Merkel hat bei ihrer China-Reise daher die große Chance, selbstbewusster und offensiver als je zuvor die eigenen wirtschaftlichen Interessen gegenüber China zu vertreten. Es darf nicht sein, dass deutsche und europäische Unternehmen in China auch künftig nur 50-Prozent-Beteiligungen erwerben können, während chinesische Investoren in Deutschland nach strategisch wichtigen Firmen wie dem Industrieroboter-Hersteller Kuka greifen können. Hier muss Merkel auf gleiche Investitionsbedingungen pochen. Andernfalls darf Kuka nicht in chinesische Hände fallen. Dem Riesenreich den Status einer Marktwirtschaft zu geben und damit Anti-Dumping-Regeln auszuhebeln, ist gefährlich. Hier muss die EU mit einer Stimme sprechen und darf sich von China nicht erpressen lassen. Richtig wäre es, den Status so lange nicht zu erteilen, wie China wie beim Stahl die Konkurrenz mit Dumpingangeboten weiter erdrückt.
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.