Bielefeld (ots) - Es bleibt dabei: Generationswechsel gehören mit zu den schwierigsten Aufgaben eines Familienunternehmens. Da unterscheidet sich Bertelsmann kaum vom kleinen Handwerksbetrieb. Den Wechsel zu vertagen, ist im Sinne des Medienkonzerns mehr als vertretbar. Bertelsmann hat sich unter Liz Mohn als Sprecherin der Eigentümer in wenigen Jahren grundlegend verändert. Es gibt keinen Grund, zu zweifeln, dass der Konzern das auch noch in Zukunft unter ihrer Oberaufsicht tun wird. Dass das Thema trotzdem jetzt auf den Tisch kommt, hat mit einer - vorsichtig formuliert - nicht ganz optimalen Pressearbeit zu tun. Es ist kaum anzunehmen, dass man in Gütersloh von den Berichten nichts mitbekommen hat, dass der Vorsitz der Gesellschafterversammlung satzungsbedingt mit dem 75. Geburtstag endet. Aber man tat nichts, um die Sache richtigzustellen. Spätestens die Änderung der Geschäftsordnung, in der dieser Passus offenbar tatsächlich enthalten war, hätte 2014 dafür Anlass geboten. Das Argument, in einem Familienunternehmen gehe das die Öffentlichkeit nichts an, gilt nicht - schon gar nicht in einem Medienkonzern.
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