Düsseldorf (ots) - Umwelt- und Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) muss qua Amt teils unversöhnliche Dinge vereinen: Einerseits den Umweltschutz fördern, andererseits die Interessen von Bauherren wahren. Mit dem geplanten Konstrukt einer Mantelverordnung, die viele kleinteilige Regeln etwa zum Gewässerschutz und Baustoffeinsatz harmonisieren soll, kann sie diesen schwierigen Spagat schaffen. Die Vorzeichen stehen gut, die politischen Konflikte halten sich dazu bisher in Grenzen. Es ist jedoch kein Zufall, dass Lobbygruppen wie der Entsorgerverband BDE ausgerechnet jetzt die Alarmglocken wegen möglicher Baukostenexplosionen läuten. Sie erhoffen sich aus Eigennutz höhere Recyclingquoten beim Bauschutt und wollen das im bald abzustimmenden Regelwerk verankert wissen. Dabei spielen ihnen zwei Dinge in die Hände: Erstens kämpfen sie für das ökologisch sinnvolle Ziel, Ressourcen und Transportwege zu sparen. Zweitens dürfen die Baukosten tatsächlich nicht weiter steigen. Schließlich herrscht in deutschen Städten Wohnungsmangel. Und das weiß auch Hendricks.
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