Bielefeld (ots) - Was das Turbo-Abi am Gymnasium, das ist das Bachelor-Studium an den Hochschulen: ein Ärgernis. Viele Studenten quälen sich durch Unmengen an Pflichtstoff, lassen sich durch Prüfungen peitschen und bangen um jede Zehntelnote, die am Ende über die Zulassung zum Masterstudium entscheiden könnte. Kein Wunder, dass mehr als jeder Vierte das Bachelor-Studium abbricht. Die angekündigte Reform war überfällig. Einige Auswüchse werden tatsächlich beseitigt. So kann der Verzicht auf Noten in den ersten beiden Semestern dazu führen, dass mehr Zeit für den Erwerb des Grundlagenwissens bleibt. Endlich wird auch anerkannt, dass viele Studiengänge für einen Abschluss nach sechs Semester zu komplex sind. Das ist auch wichtig für Bafög-Empfänger, denen bei Überschreiten der Regelstudienzeit Entzug der Unterstützung droht. Der Bachelor bleibt dennoch eine Mogelpackung. Als vollwertiger Abschluss wird er -abgesehen von dualen, berufsbildenden Studiengängen - auch in Zukunft kaum gelten. Daran wird auch die angekündigte Reform nichts ändern.
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