
Wenn nun Moskau eine Wiederaufnahme des NATO-Russland-Rates signalisiert, kann das erst einmal als Erfolg gewertet werden. Aber das Treffen in Warschau sollte vor allem dazu dienen, potenziellen Konflikten innerhalb des Verteidigungsbündnisses selbst vorzubeugen. Wie geht man mit einem erratisch agierenden Chef des NATO-Mitglieds Türkei um, der aus taktischen Erwägungen Krieg im eigenen Land gegen die Kurden führt? Wie will sich die NATO verhalten, wenn Präsident Erdogan innere Konflikte militärisch nach außen trägt? Bei allem Erfolg in Sachen Russland, muss die NATO jetzt Mechanismen für solche Szenarien suchen.
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