Düsseldorf (ots) - Seit Jahresanfang 222.000 Flüchtlinge - das ist im Vergleich zu über 200.000 allein im November vergangenen Jahres eine so schnell nicht für möglich gehaltene Entspannung. Ende Januar ging es noch um die Frage, ob in diesem Jahr wieder über eine Million bei uns Schutz suchen. Nun sieht es nach weniger als der Hälfte aus. Doch das Problem ist nicht erledigt. Einerseits wirkt die Dynamik des Vorjahres nach: 150.000 haben nach mehr als sechs Monaten nicht mal ihren Antrag stellen können. Und die Integration ist noch lange nicht gelungen. Andererseits sagt die Zahl 222.000 nichts über die Zukunft. Im ersten Halbjahr 2015 kamen 227.000 - im zweiten dann weitere 865.000. Die Schlepper verlegen sich auf neue Länder und die grüne Grenze. Wenn in unserer Nachbarschaft die größte Fluchtkatastrophe seit Menschengedenken läuft, kann Europa nicht so tun, als läge es auf einem anderen Planeten. Migration gehört dazu, seit es Menschen gibt. Diese human und für alle erträglich zu gestalten, ist keine Sache für ein Jahr, sondern für ein Jahrzehnt.
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