Düsseldorf (ots) - Experten hatten es vorhergesehen: Je mehr Asylanträge entschieden sind, desto höher wird die Arbeitslosigkeit unter den Flüchtlingen. Nun bestätigt das ein erster Trend. 30.000 beschäftigten Flüchtlingen stehen 130.000 arbeitslose gegenüber. Das ist offensichtlich nur ein Vorgeschmack auf das, was als Zwischenbilanz am Jahresende gezogen werden muss. Umso wichtiger ist es, vollmundigen Ankündigungen auch kraftvolle Taten folgen zu lassen. Dax-Konzernlenker hatten im Herbst die Qualifikation vieler Flüchtlinge gelobt. Das sei genau das, was die Unternehmen in Deutschland bräuchten. Ein dreiviertel Jahr später schlägt sich das in kümmerlichen 54 Anstellungen nieder. Dagegen haben die 180.000 Familienbetriebe weniger angekündigt, aber wenigstens jeder zehnte hat sein Personal um fähige Flüchtlinge erweitert. Wenn es stimmt, dass auch die jüngsten Gesetzesnovellen zur besseren Integration die Beschäftigungshürden nicht beseitigen, dann müssen die Vorschriften nachgebessert werden. Zugleich tut der Debatte eine Versachlichung gut. Die Herausforderung ist eben nicht mit links zu schaffen - aber auch kein Grund, es nicht verstärkt anzugehen.
www.rp-online.de
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.