Düsseldorf (ots) - Der Papst besucht das katholischste Land der Erde. Das sieht nach einem Heimspiel für den obersten Repräsentanten der römischen Kirche aus. Das ist es aber nicht. Denn die Polen misstrauen dem katholischen Oberhaupt. Papst Franziskus geht für polnische Verhältnisse viel zu stark mit der eigenen Kirche ins Gericht. Seine Kritik an Würdenträgern und übertriebener Prachtentfaltung verstört die Gläubigen an Weichsel und Warthe. Für die Polen war die Kirche das Bollwerk gegen den Kommunismus. Die starre Hierarchie und die rigiden Regeln nahmen sie klaglos hin. Auch in der Flüchtlingsfrage sind Papst und Polen über Kreuz. Denn Franziskus mahnt zur Aufnahme der Fremden, selbst wenn sie muslimisch sind, während die Polen sich lieber abschotten. So sehr unsere Nachbarn mit ihrem religiös beeinflussten Freiheitskampf die Welt beeindruckt haben, die Zeiten haben sich gewandelt. Franziskus hat die Tür für eine moderne Kirche aufgetan, die sich auf ihre ursprünglichen Ziele wie Nächstenliebe und Barmherzigkeit besinnt. Die Polen sollten ihm folgen.
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