Bielefeld (ots) - Das wirtschaftliche Gerüst der Türkei steht auf wackeligen Beinen. Und der Hass des Recep Tayyip Erdogan auf die Gülen-Bewegung, die er überall vermutet, tut ihr Übriges, um das Land weiter ins Straucheln zu bringen. Seine Aufforderung zum Denunziantentum ist ein weiterer Stolperstein. Erdogan sät Misstrauen in Zeiten der Unruhe. Bürger werden zu Spitzeln und sollen auch vor eigenen Verwandten keinen Halt machen. Das weckt böse Erinnerungen an Stalins Sowjetunion und Maos Kulturrevolution in China. Noch größer dürfte für die Türkei aber der wirtschaftliche Schaden sein. Das Zoll- und Handelsministerium bezifferte die Verluste durch den Putsch kürzlich mit umgerechnet 90 Milliarden Euro. Bisher. Dazu kommen die Stornierungen zahlreicher Türkei-Urlauber. Erdogans hartes Durchgreifen mag in der normalen Bevölkerung gut ankommen. In der Wirtschaft wird Vertrauen jedoch groß geschrieben. Ausländische Investoren könnten abgeschreckt werden. Einem Händler nützten leere Geschäfte nichts, ein Hotelier braucht Gäste aus dem Ausland. Erdogan schneidet sich vor allem ins eigene Fleisch.
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