Düsseldorf (ots) - Es war Ende Februar, als in Syrien eine Waffenruhe in Kraft trat, die zunächst wenigstens leidlich respektiert wurde. Die Feuerpause kam zustande, weil sowohl Amerikaner, als auch Russen Druck auf die Kriegsparteien ausgeübt hatten. Doch dieser Schulterschluss blieb eine Episode. Längst haben die Russen aufseiten des Assad-Regimes wieder rückhaltlos in die Kämpfe eingegriffen. US-Präsident Barack Obama hat also Recht, wenn er Zweifel an den Absichten von Russlands Präsident Wladimir Putin äußert, in Syrien auf einen Frieden hinzuwirken. Nur: Diese Zweifel kommen ihm reichlich spät. Die Haltung des Westens zu Syrien ist von Heuchelei geprägt. In Europa hat man Angst vor neuen Flüchtlingsströmen und ist insgeheim ganz froh, dass Assad mit russischer Hilfe wieder fester im Sattel sitzt. Eine Selbsttäuschung: Der Migrationsdruck aus der Bürgerkriegszone nach Europa wird nicht wirklich nachlassen, solange Millionen in Flüchtlingslagern darben. Nur ein Friedensschluss kann daran etwas ändern. Und dafür bedarf es wieder amerikanisch-russischen Drucks - auch auf Assad.
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