Cottbus (ots) - Es waren nicht die besten olympischen Spiele aller Zeiten - und das ist auch gut so. Was wäre gewesen, wenn wir eine schmierig aufpolierte Gute-Laune-Veranstaltung aus dem IOC-Labor erlebt hätten? Probleme, die eine aktuelle Zustandsbeschreibung der Welt sind, wären verborgen geblieben. Wie die brasilianische Wirtschaftskrise, ausgelöst vom Preisverfall an den Rohstoffmärkten. Die Sportler lebten auf halbfertigen Baustellen, starteten vor halbleeren Rängen. In Zeiten des Turbokapitalismus hatten die Brasilianer nicht viel Geld für das Spektakel übrig. Die Spiele waren kein Publikumsrenner - und auch kein sportpolitisches Fanal der Entspannung. Das unwürdige Gezerre um das russische Team offenbarte die große Kluft zwischen Ost und West. IOC-Chef Bach lavierte rückgratlos umher und äußerte die Hoffnung, 2020 in Tokio wieder perfekte Spiele zu erleben. Wenn das bedeutet, dass die Japaner es besser verstehen, Sorgen auszublenden, darf man sich Bach nicht anschließen. Stattdessen muss Rio 2016 ein Augenöffner dafür sein, wie sehr diese Welt ein Umdenken nötig hat. So wären es zumindest die wichtigsten Spiele aller Zeiten.
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