Bielefeld (ots) - So gerade und standhaft sich der türkische Präsident in Szene zu setzen weiß: Erdogan kann als Machtpolitiker erstaunlich biegsam und geschmeidig sein - wenn es erforderlich ist und seinen Interessen dient. Das hat der Herrscher vom Bosporus jüngst beim Kniefall vor Wladimir Putin in St. Petersburg bewiesen. Dass Erdogan nun an der offiziellen und formalen Aussöhnung mit Israel gelegen ist, hat energiepolitische und geostrategische Gründe. Trotz der vorläufigen Entspannung mit Putin will sich die Türkei in Sachen Gaslieferungen nicht zu sehr von Russland abhängig machen. Zum neuen Player auf dem Gasmarkt avanciert ausgerechnet das bislang mit Bodenschätzen nicht gerade gesegnete Israel. Vor der Mittelmeerküste des jüdischen Staates werden 1000 Milliarden Kubikmeter Gas vermutet. Abnehmer außer Israel selbst: die Türkei. Auch der Syrien-Konflikt spielt bei der Annäherung eine Rolle. Israel will keine Front an seiner Nordgrenze eröffnen - würde aber im Ernstfall von jetzt auf gleich zur Kriegspartei. Was Israel und die Türkei als Nachbarn Syriens gemeinsam haben: Beide wollen sichere Grenzen.
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