Bielefeld (ots) - Egal wie schnell sich die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei wieder normalisieren: Ein Streit wie um das Besuchsrecht deutscher Abgeordneter auf der türkischen Luftwaffenbasis Incirlik darf sich nie wiederholen. Die Bundesregierung hat zwar protestiert, aber viel zu leise. Und es ist ein Unding, dass weder die Nato-Spitze noch die USA hier eingegriffen haben. Wenn Bundeswehrsoldaten in der Türkei mithelfen, das Land vor Angriffen der IS-Terrormiliz zu schützen, könnte die Regierung in Ankara den Einsatz des Nato-Partners ruhig einmal würdigen. Stattdessen hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan einen Zusammenhang zwischen der Flüchtlingspolitik, der Armenien-Resolution und dem Besuchsverbot für deutsche Politiker in Incirlik hergestellt. Ihm ging es darum, gegenüber seinen Anhängern Härte gegenüber dem angeblich übermächtigen Deutschland zu zeigen. Wenn er mit der halbherzigen Distanzierung der Bundesregierung von der Armenien-Resolutionen zufrieden ist, zeigt er, dass er den Streit nicht auf die Spitze treiben will.
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